Osteopathie- und ich liebe, was ich tue.

Die Osteopathie hat mich auf Umwegen gefunden. Aber welcher Lebensweg verläuft schon geradlinig?

Mein Ausbildungsweg begann mit einem Germanistikstudium. Zu lernen, wie Sprache sich entwickelt hat, Menschen darüber miteinander in Kontakt treten und wie Sprache das Miteinander beeinflusst, hat mich fasziniert. Dieses Wissen und die Erfahrungen begleiten mich auch heute noch.

Mein Interesse an medizinischen Zusammenhängen führte mich schließlich zu einer beruflichen Neuorientierung und zur Ausbildung als Physiotherapeutin. Schon immer haben mich der Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers begeistert. Als Physiotherapeutin hat mir die Arbeit mit Menschen große Freude bereitet. Mit der Zeit hatte ich jedoch das Gefühl, in meiner Arbeit an Grenzen zu stoßen. Mir fehlte etwas, um Zusammenhänge besser zu verstehen und Antworten auf die Fragen zu finden: Warum ist etwas so, wie es ist? Warum entwickelt sich der Körper auf eine bestimmte Weise?

Ich bin neugierig und wissensdurstig. Die Suche nach Antworten und mein Interesse an den vielen Facetten der Medizin führten mich schließlich zur Osteopathie. Aus anfänglicher Neugier besuchte ich meinen ersten Osteopathiekurs – und war sofort begeistert. Mich faszinierte die Art und Weise, wie die Osteopathie mit dem Körper in Kontakt tritt und ihn als Einheit betrachtet. Die Ausbildung zur Osteopathin wurde für mich zu einer Art Sprachunterricht: Ich lernte, dem Körper zuzuhören, seine Signale wahrzunehmen, Zusammenhänge besser zu verstehen und herauszufinden, wie ich ihn unterstützen kann.

Die Osteopathie hat meinen Blick auf den Menschen verändert. Sie hat aus vielen einzelnen Teilen ein Ganzes werden lassen – und genau dieses ganzheitliche Verständnis prägt meine Arbeit bis heute.

Doch fachliches Wissen allein reicht nicht aus. Für mich sind folgende Werte die Grundlage meiner Arbeit:

  • achtsamer und respektvoller Umgang miteinander,
  • Zeit zu geben und Zeit zu haben für Entwicklung und Veränderung,
  • ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu schaffen,
  • gemeinsam individuelle Lösungen zu erarbeiten.,

Diese Werte prägen meine Arbeit jeden Tag. Sie können die Basis für Veränderung, Entwicklung und Bewegung darstellen.

„Leben ist, was jetzt passiert.“

(Thich Nhat Hanh)

Meine Werte

Wir können das Leben nur rückwärts verstehen und vorwärts leben. Im Hier und Jetzt jedoch fühlen und handeln wir.

Mir ist es wichtig, dem Körper in der Behandlung wertfrei zu begegnen. Ich nehme Spannungen, Gedanken und Gefühle so wahr, wie sie sich zeigen – alles darf da sein, wie es ist. So entsteht ein Kontakt, in dem Grenzen und Bedürfnisse geachtet werden können.

Ein achtsamer und wertschätzender Umgang während der Behandlung ist mir besonders wichtig.


Ein respektvoller Umgang und die wertschätzende Akzeptanz jedes Menschen in seiner individuellen Art bilden für mich die Grundlage eines vertrauensvollen, auch therapeutischen Kontakts.


Nur wenn wir uns sicher fühlen, können wir vertrauen. Dann sind wir zugewandt, treten in Kontakt und sind offen für Veränderung und Entwicklung. Deshalb ist es mir in der Therapie wichtig, dass Sie mit „an Board“ sind. Es geht um Sie!

Ich bin …

  • Heilpraktikerin mit osteopathischer Ausbildung
  • Physiotherapeutin
  • Coach
  • Germanistin

… und zudem …

  • Freundin
  • Schwester
  • Tochter
  • Tante
  • … und noch vieles mehr.

Meine Ausbildung in Osteopathie am Osteopathie Institut Deutschland umfasste über 1350 Stunden. Ich bin ordentliches Mitglied im Verband Freier Osteopathen e.V. (VFO)sowie im Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO). Meine Coaching-Ausbildung schloss ich an der Heilpraktikerschule Medius Rheinland ab.

Zudem habe ich diese chiropraktischen Fortbildungen besucht:

… sowie Abschlüsse z.B. in Manuelle Therapie, Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation,  Reflektorische Atemtherapie,  Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth ® und  Manuelle Lymphdrainage erworben.